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Die dunkle Jahreszeit beginnt – beugen Sie vor!

27. September. 2012 14:56

Von: Winfried Mokrus


Rubrik: Kleefeld

Die Tage werden kürzer - wir kommen abends in der Dämmerung nach Hause, die Hochsaison für Langfinger beginnt. Gerade in betuchteren Stadtbereichen wie in Kleefelds Philosophenviertel oder der Kleefelder Gartenstadt ist das ein Problem, weiß Maklerin Helga Schwarze. Die Kleefelder Geschäftsfrau ist seit mehr als 18 Jahren im Geschäft und kennt das Leid vieler Eigentürmer und Mieter im Stadtteil genau. Sie rät zur Vorbeugung.



Dunkelmänner kommen auch im Hellen (Fotoquelle: Digitale Pressemappe des LKK Niedersachsen / cosmosdirekt)



Helga Schwarze, Immobilienmaklerin aus dem Philosophenviertel, weist Ihre Kunden auf die verschiedenen Formen der Einbruchsprävention hin



Der Griff zum Schmuck (Fotoquelle: Netzwerk Zuhause sicher e. V.)


Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit steigt jedes Jahr auch die Zahl der Einbrüche. Villen und Einfamilienhäuser sind genauso oft betroffen wie Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. „Es wird Einbrechern zu leicht gemacht“, sagt Helga Schwarze dazu. Die seit vielen Jahren tätige Immobilienmaklerin aus dem Philosophenviertel weiß um den Schock, wenn man einen Einbruch feststellt.

Nach dem Einbruch hat stattgefunden - was danach passiert

Direkt nach einem Einbruch, die Betroffenen sind noch geschockt, setzt die intensive Ermittlungstätigkeit der Polizei ein: der Abgleich von Tatzusammenhängen, die Spurenauswertung. Auch das sogenannte "Klinkenputzen" – die Ermittler versuchen dabei Hinweise auf verdächtige Personen oder Beobachtungen zu erlangen. Doch oft können sich Zeugen nur schlecht erinnern. Manch liebgewonnenes Schmuck- oder Erbstück bleibt auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Dazu kommt: viele Menschen unterschätzen den Wert ihres Eigentums.

Immobilienmaklerin Helga Schwarze hat sich zur Regel gemacht, ihre Immobilientätigkeit immer freundlich, flexibel, persönlich und kundenbezogen durchzuführen. Sie weiß aus Erfahrung, wie wichtig es ist, bei jeder neuen Immobilienübergabe stets die "Zehn Goldenen Verhaltensregeln gegen Einbruchdiebstahl" mit auf den Weg zu geben. Schwarze: „Man kann es nicht oft genug wiederholen – Systematik vermeidet hier viele Sorgen“

Einbruchsprävention - die goldenen Regeln der Vorbeugung

  1. Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit. Gekippte Fenster sind von      Einbrechern leicht zu öffnen.
  2. Wenn Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus.
  3. Auch beim kurzzeitigen Verlassen der Wohnung: Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese
           immer zweifach ab.
  4. Verstecken Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen, Einbrecher kennen jedes Versteck.
  5. Signalisieren Sie Anwesenheit: Rollläden sollten erst zur Nachtzeit geschlossen werden.
  6. Lassen Sie bei einer Tür mit einer Glasfüllung den Schlüssel nicht von innen stecken.
  7. Schalten Sie auch bei nur kurzer Abwesenheit Ihre Klingel ab! Viele Einbrecher nutzen die Klingel zur       Abwesenheitsüberprüfung. Wird auf Klingeln nicht geöffnet, schlägt der Einbrecher zu.
  8. Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos, zeigen Sie gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen, und fragen Sie    stets nach einem Ausweis. Nutzen Sie den Türspion und die Türspaltsperre.
  9. Melden Sie verdächtige Personen oder Beobachtungen sofort der Polizei über den Notruf 110.
  10. Lassen Sie die Beleuchtung brennen, oder nutzen Sie Zeitschaltuhren. Auch permanentes Außenlicht schreckt Diebe ab.


Zusätzlich schützt die Ausstattung von Häusern und Wohnungen mit effektiven Sicherungen vor Einbruch und Vandalismus. Grund genug, Sicherheit in Form von pilzkopfbewehrten Fenstern und Türen gleich einbauen oder aber nachrüsten zu lassen. „Die Ausgabe für eine Sicherheitsausstattung bewährt sich“, weiß Immobilienmaklerin Schwarze. Sie steht als Mitglied des Unternehmervereins Wir-sind-Kleefeld e.V. in Kontakt mit der Polizeistation Kleefeld. Der dortige Polizeioberkommissar Manfred Pawelczyk berichtet über einen zusätzlichen Aspekt: „Ein wachsamer Nachbar, der verdächtige Situationen beobachtet und der Polizei mitteilt, der sich bei Urlaubsabwesenheit um Wohnung und Briefkasten kümmert, kann einen Einbrecher zusätzlich von seiner Tat abhalten.“

Der Mythos vom nächtlichen Einbruch

Ein uralter Mythos ist es übrigens, dass Diebe nachts kommen. Einbrüche passieren oft tagsüber, vornehmlich jedoch in der frühen Dämmerung. „Gerade in der nahenden Jahreszeit ist wegen des eingeschalteten Lichts schnell zu erkennen, ob jemand zu Hause ist“, erläutert Maklerin Helga Schwarze. „Einbrecher kommen vor allen Dingen dann, wenn sie sicher sind, dass niemand zu Hause ist. Schulzeit, Arbeitszeit und Zeiten für Einkaufen oder Hobbys nutzen die Täter.“
Fragt man bei der Polizeidirektion nach, erfährt man Interessantes: Die wenigsten Einbrecher sind gut ausgerüstete Profis. Aber es sind oft routinierte Gelegenheitstäter, die sich schon durch einfache Sicherungen von ihren dubiosen Absichten abhalten lassen. Schafft der Täter es nicht, innerhalb von fünf Minuten in ein Haus oder eine Wohnung zu gelangen, gibt er in der Regel auf.

Wo man sich Hilfe holen kann:
Einbruchsprävention ist ein polizeiliches Thema, das besonders im Herbst relevant ist. So bietet die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Hannover regelmäßig Präventionsabende an. Der erste Termin dazu ist der 25. September 2012 – 19.00 Uhr in der Berckhusenstraße 59 (Mietertreff der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz), ein weiterer Termin findet am 4. Oktober 2012 – 19.00 Uhr in der Klopstockstraße 1 (Mietertreff der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz) statt. Interessierte Bürger, auch wenn sie kein Objekt der Wohnungsgenossenschaft bewohnen, sind herzlich willkommen.

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Weitere Inforamtionen über das Thema bei:


Schwarze Immobilien
30625 Hannover
Kaulbachstraße 5
30625 Hannover
Tel. 0511 / 55 66 22
Email: info@schwarze-immobilien.de