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Lorenz im Deutschen Bundestag gut angekommen

27. November. 2013 14:36

Rubrik: Kleefeld

Der 18. Deutsche Bundestag hat sich am 22. Oktober 2013 konstituiert. Die Koalitionsverhandlungen sind weitgehend abgeschlossen. Erstmalig sitzt im Deutschen Bundestag, für Hannover-Nord (also auh Hannover-Kleefeld), der 71-jährige Vahrenwalder Wilfried Lorenz (CDU). „Ein für mich unter die Haut gehendes Erlebnis“, beschreibt der ehemalige hannoversche Ratsherr seine Emotionen, als er erstmals Platz in den Sitzreihen der CDU/CDSU-Fraktion einnimmt.



Pendelt zwischen Hannover und Berlin: Der neue Bundestagsabgeordnete Wilfried Lorenz (CDU)


Für die Abgeordneten begann der erste Tag im Plenum mit einem ökomenischen Gottesdienst in der St.Hedwigs-Kathedrale. Im Anschluss an die Fraktionssitzung folgte die konstitutionierende Sitzung des Parlamentes. Alterspräsident Dr. Heinz Riesenhuber eröffnete die erste Sitzung mit einer launigen Rede, in der die Herausforderungen der nächsten vier Jahre sehr deutlich hervorgehoben waren. Anschließend wurde Dr. Norbert Lammert als Bundestagspräsident gewählt. Unter seiner Leitung vollzog sich die Wahl seiner sechs Stellvertreter.

Und so ging es los:
„Meine erste Abstimmung im Deutschen Bundestag war die Wahl unseres Bundestags-präsidenten. Ich freue mich über sein hervorragendes Wahlergebnis“, so Lorenz am Rande der Plenarsitzung. „Im Plenarsaal wird mir noch einmal die Tragweite der verantwortungsvollen Tätigkeit eines Abgeordneten deutlich. Ich werde daran mitwirken können, die Rahmenbedingungen für das Leben der Menschen in unserem Land so zu gestalten, dass Frieden, Freiheit und Wohlstand erhalten bleiben.“

Seit dem sind die Sitzungen im Deutschen Bundestag zunehmend zu Fachalltag geworden. Lorenz: „Unsere Leitschnur bleiben Schuldenbremse und haushaltspolitische Vernunft für Deutschland und in Europa. Auch ich habe in der ersten Novemberwoche Stellung bezogen: mit uns wird es weder neue Schulden noch Steuererhöhungen oder eine Vergemeinschaftung der Schulden der europäischen Staaten geben.“



Seinen ersten Besuch in Hannover als Bundestagsabgeordneter
nutze Wilfried Lorenz übrigens für einen Besuch des Familienbetreuungszentrums in der hannoverschen Kurt-Schumacher-Kaserne. Dort, an der Hans-Böckler-Allee, werden Verwandte und Freunde der derzeit etwa 130 hannoverschen Soldaten, die sich im Auslandseinsatz befinden, regelmäßig darüber informiert, wie es ihren Angehörigen geht. Außerdem greift man den in Hannover gebliebenen Männern, Frauen und Kindern bei alltäglichen Problemen wie der Wohnungssuche unter die Arme und organisiert Aktivitäten für die Familien. „Ich habe dieses Treffen ganz bewusst als Antrittsbesuch gewählt, weil ich zeigen will, wie wichtig das Wirken der Männer und Frauen ist“, sagte Lorenz – der sich für den Verteidigungsausschuss des Bundestages beworben hat.